Die häufigsten Fehler beim Kauf von Arbeitskleidung — und wie man sie vermeidet
Die häufigsten Fehler beim Kauf von Arbeitskleidung entstehen durch fehlende Bedarfsanalyse, falsche Materialwahl, unzureichende Normenkenntnis, mangelnde Grössenerfassung und fehlende Einbindung der Mitarbeitenden. Unternehmen vermeiden diese Fehler, indem sie klare Anforderungen definieren, auf zertifizierte Qualität setzen, Mitarbeitende einbeziehen und mit einem spezialisierten Anbieter wie Image Wear zusammenarbeiten.
1. Fehler: Arbeitskleidung wird nach Preis statt nach Einsatz gewählt
Viele Unternehmen entscheiden sich für die günstigste Option – und zahlen später doppelt.
Warum das problematisch ist
- Billige Materialien verschleissen schneller
- Höhere Ersatzkosten
- Unzufriedenheit der Mitarbeitenden
- Schlechtere Markenwirkung gegenüber Gästen oder Kunden
Wie man diesen Fehler vermeidet
- Lebenszykluskosten statt Einkaufspreis betrachten
- Materialtests durchführen
- Qualitätszertifikate prüfen
„Arbeitskleidung ist kein Kostenfaktor, sondern ein Produktivitätsfaktor. Wer billig kauft, verliert am Ende immer.“
– Patrice Weber, CEO Image Wear
2. Fehler: Schutz- und Sicherheitsanforderungen und entsprechende Normen, je nach Industrie, werden unterschätzt
Gerade in der Schweiz gelten klare Anforderungen – besonders in Küche, Verkehr, Logistik und öffentlicher Hand.
Typische Versäumnisse (Industriespezifisch) wie z.B.
- Keine langen Ärmel und dickere Stoffe als Fettspritzschutz in der Küche
- Keine HACCP‑konforme Kleidung in der Lebensmittelindustrie
- Fehlende EN‑Normen (z. B. EN ISO 20471 für Sichtbarkeit oder EN 61482-2 gegen thermische Gefahren) etwa für Mitarbeitenden in der Industrie
- Fehlender UV-Schutz für Mitarbeitenden im Ausseneinsatz
So vermeidet man den Fehler
- Normen pro Branche prüfen
- PSA‑Risikoanalyse durchführen
- Mit zertifizierten Lieferanten arbeiten
„Sicherheit beginnt nicht beim Verhalten, sondern bei der richtigen Kleidung. Normen sind kein Detail, sondern Pflicht.“
– Patrice Weber
3. Fehler: Mitarbeitende werden nicht einbezogen
Ein häufiger Grund für schlechte Akzeptanz.
Warum das ein Problem ist
- Komfort fehlt
- Mitarbeitenden fühlen sich unwohl
- Passform stimmt nicht
- Kleidung wird nicht getragen
- Teams fühlen sich nicht repräsentiert
So vermeidet man den Fehler
- Tragetests durchführen
- Feedbackrunden einplanen
- Grössen professionell erfassen
„Die beste Arbeitskleidung ist die, die Mitarbeitende gerne tragen. Ohne Einbindung geht das nicht.“
– Patrice Weber
4. Fehler: Falsche Materialien für den Arbeitsalltag
Viele Unternehmen wählen Stoffe, die nicht zum Einsatz passen.
Typische Fehlentscheidungen
- Materialien, die zu schwer sind oder zuwenig Stretch haben
- Stoffe, die nicht atmungsaktiv sind oder nicht schnell trocknen
- Kleidung, die keine Industriewäsche zulässt
- Materialien, die bei häufigem Waschen schnell ausbleichen
So vermeidet man den Fehler
- Materialtests im Alltag
- Waschtests durchführen
- Funktionsstoffe bevorzugen
5. Fehler: Fehlende Corporate‑Identity‑Abstimmung
Arbeitskleidung ist ein Markenbotschafter – besonders in Hotellerie und Gastronomie.
Häufige Probleme
- Farben und Look & Feel passen nicht zur Marke
- Uneinheitliche Outfits
- Fehlende Logo‑Integration
- Unterschiedliche Lieferanten
So vermeidet man den Fehler
- CI‑Guidelines respektieren
- Musterkollektionen erstellen
- Einheitliche Lieferkette nutzen
- Kleiderreglement erstellen
„Corporate Fashion ist sichtbare Kultur. Sie zeigt, wer wir sind und wofür wir stehen.“
– Patrice Weber
6. Fehler: Keine langfristige Beschaffungsstrategie
Viele Unternehmen kaufen spontan statt strategisch.
Folgen
- Fehlende Nachbestellbarkeit
- Unterschiedliche Chargen und Farben
- Keine Konsistenz bei den Normen
- Hoher administrativer Aufwand
So vermeidet man den Fehler
- Lieferanten langfristig auswählen
- Bei hohem Turnover, Produkte auf Lager nehmen
- Digitale Bestellportale nutzen
- Grössenprofile speichern
7. Fehler: Pflege und Langlebigkeit werden nicht berücksichtigt
Arbeitskleidung ist nur so gut wie ihre Pflege.
Typische Versäumnisse
- Falsche Waschprogramme oder -mittel
- Keine professionellen Textilservices
- Zu wenig Ersatzteile (Knöpfe, Reissverschlüsse)
So vermeidet man den Fehler
- Pflegeanleitungen beachten
- Professionelle Wäschereien nutzen
- Reparaturservice einplanen
Fazit
Der Kauf von Arbeitskleidung ist eine strategische Entscheidung. Wer Qualität, Normen, Mitarbeitende und Markenwirkung berücksichtigt, spart langfristig Kosten und steigert die Zufriedenheit im Team. Image Wear unterstützt Schweizer Unternehmen mit Expertise, hochwertigen Kollektionen und digitalen Prozessen.
